PM 1. Festivaltag

Bestes Wetter, zufriedene Gesichter, feinster Sport und strahlende Sieger – das ist die
Zusammenfassung des 1. Tages des LONGINES BALVE OPTIMUM Dressurfestivals. Ein
Turnier, das durch die Corona-Pandemie erst entstanden ist, dieses Mal ganz ohne die Wettbewerbe im Springreiten stattfindet und sicherlich einen besonderen Platz in den Annalen der Traditionsveranstaltung einnehmen wird.
Im Fokus heute: Der Grand Prix der Deutschen Meisterschaften Dressur. Und dieser endete mit einem wahren Krimi. Mit einem hauchdünnen Vorsprung sicherte sich Dressur-Queen
Isabell Werth mit einer traumhaften Weihegold OLD den Sieg vor Jessica von BredowWerndl mit einer TSF Dalera BB, der mit gewohnter Leichtigkeit und Eleganz durchs Viereck tanzte.

„Ich bin überwältigt!“, sagte eine strahlende Rosalie von Landsberg-Velen, „wer hätte gedacht, dass wir uns tatsächlich in diesem Jahr noch zu einem Turnier in Wocklum sehen. Wir haben immer gehofft und alles darangesetzt, es durchzuführen – aber die CoronaPandemie hat ihre eigenen Gesetze.“ Glücklich konnte sich die Turnierveranstalterin des
Longines Balve Optimum Dressurfestivals tatsächlich schätzen, denn wirklich jeder Beteiligte,
Besucher, Aktive oder Helfer lobte das Turnier aus vollstem Herzen. Das, was Rosalie von Landsberg-Velen und ihr Team in kurzer Zeit und unter Corona-Bedingungen auf die Beine stellten, das sucht wahrlich seinesgleichen. An alles wurde gedacht und mit gewohnt viel Liebe zum Detail umgesetzt. Und auch das Wetter spielte hervorragend mit: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 21 Grad fanden alle beste Voraussetzungen für einen gelungenen Turniertag. „Hier so viele zufriedene Menschen und vor allen Dingen auch mehr Zuschauer als zunächst gedacht zu sehen, das ist einfach das Schönste. Wir freuen uns, dass wir mit dem Longines Balve Optimum Dressurfestival zumindest den Dressurreitern hier ein wunderbares Turnier bieten können und wir sehen spannende Wettkämpfe mit sehr motivierten Athleten“, so von Landsberg-Velen weiter. Der gesamte Olympia-Kader ist am
Start um die Deutsche Meisterschaft, die im Mittelpunkt des Longines Balve Optimum Dressurfestivals steht. „Es ist für uns das Highlight des Jahres“, brachte es auch Bundestrainerin Monica Theodorescu auf den Punkt.

Grand Prix – Deutsche Meisterschaften Dressur

Der Sieg war für Jessica von Bredow-Werndl im Grand Prix – Preis des Landes NordrheinWestfalen – der Deutschen Meisterschaften Dressur zum Greifen nahe. Mit ihrer Traumstute TSF Dalera BB ritt sie als vorletzte Starterin ins Viereck ein: Sie zeigten eine Prüfung wie aus dem Bilderbuch mit vielen Höhepunkten und einer spielerischen Leichtigkeit. Die 13-jährige Trakehnerin von Easy Game ist einfach ein Pferd, dem die Eleganz und Leichtfüßigkeit in die Wiege gelegt wurden. 81,34 Prozent war die Runde den Richtern wert. War das der Sieg? Diesen konnten ihr nur noch Isabell Werth und Weihegold nehmen. Es lag also in der Hand der erfolgreichsten Reiterin der Welt. Kraftvoll, mit viel Schwung, jedoch nicht vollends auf Angriff geritten, absolvierten Werth und Weihe den Grand Prix. Wechsel wie am

Schnürchen, Piaffen und Passagen von einem anderen Stern, das schwarze Fell mit der Sonne um die Wette glänzend. Stille. Angehaltener Atem. Und dann die Gewissheit: 2. Platz für Jessica von Bredow-Werndl. Werth weiß, wie’s geht. Mit 81,6 Prozent tanzten sich die Rheinbergerin und ihre 15-jährige Oldenburger Don Schufro-Tochter zur Goldenen Schleife. Rang drei belegten Dorothee Schneider und ein sehr kraftvoller dynamischer Faustus, der die Zuschauer direkt in seinen Bann riss. 78,360 Prozent gab es für die wunderbare Vorstellung der Reitmeisterin aus Wiesbaden und den 12-jährigen Hannoveraner Falsterbo Nachkommen. Insgesamt jagte im Grand Prix ein Highlight das nächste und zeigte eine sehr hohe Leistungsdichte. Das ist aufgefallen: Das Newcomer-Paar Senta Kirchhoff und ihr erst 10-jähriger Oldenburger L’Arbuste (v. Skovens Rafael) feierten ihre Premiere bei den Deutschen Meisterschaften im Seniorenlager und lieferten mit 74,2 Prozent ein super Ergebnis ab. Senta Kirchhoff, deren Gut Bertingloh in Menden – Balves Nachbarschaft – liegt, darf sich freuen!

Der Grand Prix Special – und damit die erste Medaillenentscheidung – findet am morgigen Samstag, 19.09.2020, ab 15.00 Uhr statt.

Qualifikation zur Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal

Los ging es am Freitagmorgen (18. September 2020) mit dem St. Georg Special, der Qualifikation zur Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal, Preis der Nürnberger Versicherung.
Hier siegte Marcus Hermes im Sattel des 8-jährigen Hugo FH (von Spielberg) mit 74,098 Prozent. Den zweiten Platz belegten Carina Bachmann und die achtjährige Quadrophenia (v. Quasar de Charry) vor Hubertus Schmidt & dem siebenjährigen Vainqueur (v. Vivaldi). Am Samstag, 19. September, geht es in der Finalqualifikation um einen der begehrten Starterplätze im Nürnberger Burg-Pokal-Finale.
Der Nürnberger Burg-Pokal gilt als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Nachwuchs-Grand Prix-Pferde.

Piaff-Förderpreis-Vorbereitungsprüfung

Sie kam, sah und siegte: Ann-Kathrin Lindner lieferte im Sattel ihres 11-jährigen San AmourSohnes FBW Sunfire eine phänomenale Runde in der Piaff-Förderpreis Vorbereitungsprüfung – Preis der Liselott-Schindling-Stiftung – ab, die die Richter mit 76,526 Prozent bewerteten.
Mit 73,289 Prozent sicherten sich Hannah Erbe und Carlos (v. Carabas) den zweiten Platz vor Raphael Netz, der mit dem Locksley II-Nachkommen Lacoste 72,000 Prozent erhielt. Weiter geht es mit dem Piaff-Förderpreis am Sonntag ab 12.15 Uhr.

Alle Prüfungen und das Rahmenprogramm können Sie live und kostenlos über Clip my Horse
(www.clipmyhorse.tv) und die Website des Longines Balve Optimum Dressurfestivals
(www.balve-optimum.de) verfolgen

https://balve-optimum.de/wp-content/uploads/2020/09/Longines-Balve-Optimum-2020-PM-1.-Festivaltag.pdf

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