Erster Tag der Deutschen Meisterschaften; Teil 2

Feinstes Wetter, bester Sport, spannende Wettkämpfe: der zweite Tag des Longines Balve Optimum hatte es in sich! Doch nicht nur die Sportler, auch die Zuschauer genossen die schöne einmalige Atmosphäre. Rudolph Herzog von Croÿ: „Hut ab vor dem Longines Balve Optimum. Das, was hier jedes Jahr auf die Beine gestellt wird, ist fabelhaft. Die vielen Ehrenamtlichen, das eingespielte Team, der familiäre Spirit – und das dann noch seit 71 Jahren – das ist wirklich fantastisch!“

Youngster-Tour, Preis des Einrichtungshauses Ostermann

Der Mittag begann mit der Youngster Tour für siebenjährige Pferde, dem Preis des Einrichtungshauses Ostermann. Andreas Kreuzer und sein schicker Oldenburger Hengst Diavoltan (v. Diarado) siegten in fehlerfreien 60,88 Sekunden. Das Nachsehen hatte der noch amtierende Deutsche Meister Mario Stevens. Der Molberger, der sich im letzten Jahr nur sechs Wochen nach einer Notoperation den begehrten Titel sicherte, hatte für die Youngster Tour die Oldenburger Stute Botakara (v. Balou du Rouet) gesattelt (0/ 61,49). Rang drei belegten Tina Deurer und die Holsteiner Spartacus-Tochter E`loise (0/62,39).

Qualifikation zur Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal der Dressurreiter, Preis der Nürnberger Versicherung

Dorothee Schneider kam, sah und siegte! Der erst siebenjährige elastische und bewegungsstarke Rheinländer Hengst Villeneuve (v. Vitalis) dominierte die Qualifikation zur Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal der Dressurreiter, Preis der Nürnberger Versicherung, mit 73,805 Prozent. 4 der 5 Richter sahen das Paar auf dem ersten Platz. Villeneuve stammt im Übrigen aus dem Besitz von Sissy Max-Theurer. Mit 71,976 Prozent folgten Marion Wiebusch und der achtjährige Oldenburger Hengst Quattromani OLD (v. Quaterback) vor Sandra Nuxoll, die den siebenjährigen KWPN-Wallach Bonheur de la Vie (v. Bordeaux) gesattelt hatte (71,366 Prozent). Am Samstag um 14 Uhr geht es weiter mit der Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal, Preis der Nürnberger Versicherung. Der Nürnberger Burg-Pokal gilt als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Dressurpferde.

Preis des Amateur-Springreiterclub Deutschland e.V.

37 Starter, 11 Nullrunden – so lautete die Bilanz des Preises des Amateur-Springreiterclub Deutschland e.V.. Die schnellste Runde drehte Klaus Brinkmann, Geschäftsführer von Pikeur und Bugatti, auf der 13-jährigen Bayernstute Pikeur Loma Rica (v. Lordanos) mit 62,45 Sekunden. Etwas mehr Zeit brauchte Michael Hagemann, der mit der Westfälin Miss Balou (v. Balou du Rouet) Rang zwei (62,98) und mit der Oldenburger Balou du Rouet-Tochter Blissfully Yours Platz drei belegte (63,59).

1.Wertung DM Springreiten, Preis des Landes Nordrhein-Westfalen, präsentiert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Trio Lightning Group

Der Parcours bei den Herren hatte es in sich – viele Stangen fielen. Von 51 Starterpaaren schafften es nur vier in beiden Umläufen fehlerfrei zu bleiben. Der Schnellste war Christian Kukuk (Riesenbeck), er kam mit seinem 13-jährigen westfälischen Hengst Colestus (Cornet Obolensky – Stakkato) in 73,71 Sekunden durch den Parcours und sicherte sich damit den Sieg in der ersten Wertungsprüfung zur Deutschen Meisterschaft. Direkt dahinter auf Platz zwei liegen Felix Haßmann (Lienen) und der Holsteiner Cayenne WZ (von Claudio – Ramirado). Sie benötigten 77,73 Sekunden für den Parcours. Dritte wurde Jan Wernke (Holdorf) mit Nashville HR, Oldenburger Springpferd von Nintender – Lifestyle, in 78,18 Sekunden. Am Sonntag um 14:15 Uhr startet die Finalwertung. Nach zwei weiteren Umläufen steht dann fest, wer Deutscher Meister der Springreiter wird. (Quelle: FN)

Mannschaftsspringen der Klasse A, Preis der Volksbank Südwestfalen eG

Im zum Longines Balve Optimum neu hinzugekommenen Südwestfalen Cup, einem Mannschaftsspringen der Klasse A, Preis der Volksbank Südwestfalen eG, traten 10 Vereins-Team aus der Region Südwestfalen mit maximal je drei Reitern gegeneinander an. Es siegte der Reitverein Voßwinkel (Isabel Pape/ Relax, Marleen Teutenberg/Calina, Corinna Schröter/Larpego), die dank des Streichergebnisses 0 Fehlerpunkte auf dem Konto hatten. Zweiter wurde der TRV Schwartmecke (Johanna Schulte-Hüttemeister/ Carturo, Sandra Gödde/ Zora), die nur zu zweit antraten, sich keine Fehler erlaubten, dafür aber langsamer waren als die Sieger. Rang drei belegte der RV Letmathe (Alessandra Caravante/ Paul C, Stephanie Thiel/ Bari, Sebastian Engels/ Spark of Hope) – auch das Team blieb dank des Streichergebnisses ohne Fehler, war aber ebenfalls langsamer.

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